Working Capital Optimierung für Handel & Produktion

Wir zeigen euch, wo Cash im Tagesgeschäft feststeckt und wie ihr es freisetzt, ohne Lieferfähigkeit zu riskieren.

€ 1.560 Milliarden gebundenes Working Capital könnten weltweit freigesetzt werden. Euer Working Capital entscheidet, ob Wachstum aus dem Cashflow bezahlt oder teuer finanziert werden muss.

Warum Working Capital Optimierung 2026 auf der Agenda jedes Handels- und Produktionsunternehmens stehen muss

Quellen: ¹ The Hackett Group | ² Reuters | ³ EZB | ⁴ EZB SAFE | ⁵ EUR-Lex

Was bedeutet das konkret für euer Unternehmen?

Wenn mehrere dieser Punkte auf euch zutreffen, verliert ihr systematisch Liquidität.

  • Wachstum frisst Liquidität.
    Mehr Umsatz bindet mehr Cash im Bestand und in Forderungen
  • Zinskosten werden sichtbar.
    Gebundenes Working Capital ist ein laufender Kostenblock.
  • Bestände werden zur "Versicherung". 
    Puffer wird Standard – und bleibt oft dauerhaft zu hoch.
  • Abschreibungen nehmen zu.
    Veralterung frisst Marge, oft schleichend und spät sichtbar.
  • Cashflow wird schwer planbar.
    Euer Cashflow fühlt sich jeden Monat wie ein Überraschungsei an.
  • Ihr investiert weniger in Digitalisierung/Automatisierung. Working Capital konkurriert direkt mit CapEx/Transformation.
  • Tote Bestände steigen.
    „Just in case“ wird zu „steht seit Monaten“ ohne Kundennachfrage
  • Lieferfähigkeit leidet trotzdem.
    Mehr Bestand heißt nicht automatisch weniger Fehlmengen.

Du willst wissen, wie gut euer Unternehmen im Bereich Working Capital aufgestellt ist?

Hol dir eine kostenlose und unverbindliche Schnelleinschätzung, indem du ein paar Informationen zu eurem Unternehmen angibst. Die Auswertung ist anonym und wir speichern keine Eingaben.

Willst du über euer Optimierungspotential sprechen?

Wir machen euer Working Capital von einer Kostenstelle zum strategischen Wachstumshebel

1 Kapitalbindung sichtbar machen

Wir werten eure ERP-Daten aus, um uns einen Überblick zu verschaffen, welche Stellschrauben den größten Impact auf Kapitalbindung und Liquidität haben. Dabei konzentrieren wir uns auf KPIs wie Lagerreichweite, Warenumschlag und Bestandsgesundheit. Wir analysieren, wie gut euer Handels- oder Produktionsunternehmen lieferfähig ist und bei welchen Materialien Bestandsabbau bzw. Bestandsaufbau der größere Hebel ist.

Outcome: KPI-Erhebung | Top 3 Cash-Hebel | Ausfall-Risiko-Report

2 Working Capital Strategie festlegen

Abgeleitet von euren Unternehmenszielen in Bezug auf Lieferfähigkeit und geplantem Kapitalinvestment formulieren wir eine Working Capital Strategie, die ein Optimum aus Lieferfähigkeit und Liquidität darstellt. Dabei berücksichtigen wir sowohl finanzielle Aspekte wie die Cash-Out Planung, Kundenanforderungen als auch logistische Einschränkungen. Die festgelegte Strategie ist die Basis für laufende Optimierungen.

Outcome: Ziel-Service-Level Simulation | Inventory Sweet-Spot | Lagerhaltungsrichtlinien

3 Übersetzung in operative Umsetzungsschritte

Wir arbeiten mit Business Intelligence und dem Bestandsoptimierungssystem EazyStock zusammen, um Ergebnisse nachhaltig zu sichern. Dadurch unterstützen wir nicht nur das Management mit tagesaktuellen Kennzahlen, sondern versorgen den Fachbereich mit konkreten, direkt umsetzbaren Handlungsempfehlungen. So stellen wir sicher, dass eure Verfügbarkeit hoch und euer Kapitaleinsatz niedrig ist.

Outcome: Bestellvorschläge | Überbestands-Alerts | Fehlteile-Radar

4 Schulung, Training und Support

Optimierungsprojekte sind in der Regel kundenspezifisch und nicht mit generischen Schulungsvideos abbildbar. Genau deshalb bieten wir individuelle Trainings, zugeschnitten auf eure konkreten Workflows an. Wir schulen Key-User eigenständig zu arbeiten und laufend zu optimieren. Nach der Projekteinführung begleiten wir euch in einer Hypercare Phase und bieten laufenden Support von einem fixen Ansprechpartner.

Outcome: User Training | Hypercare-Begleitung | Laufender Support

Mit welchen Branchen wir zusammenarbeiten

und mit welchen nicht.

Unser Fokus

Wir arbeiten dort, wo strukturierte Materialflüsse, Wiederbeschaffung und Gleichteile dominieren.

  • Technische Großhändler
  • E-Commerce Händler
  • Ersatzteilhändler
  • Händler mit Filialnetzwerk/Abholmärkten
  • Serienfertiger
  • Auftragsfertiger mit großem Gleichteile-Anteil

Nicht unser Spielfeld*

Unser Ansatz ist nicht ausgelegt für Geschäftsmodelle mit extrem kurzen Lebenszyklen oder stark verderblicher Ware.

  • Händler/Produzenten mit schnell verderblicher Ware (Obst, Gemüse, Frischfleisch etc.)
  • Fast Fashion (extrem kurze Lebenszyklen, kaum wiederkehrende Artikel, stark Promotion-getrieben)
  • Prozessindustrie (Chemie, Gasverarbeitung, Stahlherstellung etc.)
  • Sondermaschinenbau mit geringem Gleichteile-Anteil
  • Generell Unternehmen, die nicht im Bereich Handel/Produktion tätig sind

* Wenn ihr euch hier wiederfindet, sparen wir uns beiden Zeit.

Warum uns unsere Kunden vertrauen

Systempilot hat uns geholfen 38% Bestände abzubauen, indem wir unterschiedliche Lagerstrategien für Equipment und Brillengläser eingeführt haben. Ich würde die Zusammenarbeit jedem empfehlen, der in schwierigen Zeiten Geld sparen will – das Angebot hat sowohl unser Team als auch unser Vertrauen gestärkt.

Robin Hinze

Einkaufsleiter, Deutsche Augenoptik GmbH

Für unsere komplexen Anforderungen im After Sales waren wir auf der Suche nach einer Lösung, um Working Capital und Ersatzteilverfügbarkeit zu optimieren. Systempilot hat uns nicht nur geholfen besser zu planen, sondern unsere Businesslogiken End-to-End zu integrieren. Die Zusammenarbeit verläuft reibungslos und der Service ist hervorragend.

Johannes Schönberg

Manager After Sales Service & Digitalization, BRP-Rotax

Wir mussten für einen Teil unseres Sortiments unsere Lagerkapazitäten durch einen externen Logistiker abdecken. Diese konnten wir durch die Zusammenarbeit mit Systempilot deutlich reduzieren und dadurch Lagerkosten sparen. Der Support ist sehr umfangreich: Wir haben seit Jahren einen fixen Ansprechpartner für Support und Weiterentwicklung.

Claudio Hartmann

Einkaufsleiter, MAX HAURI AG

Wie viel Liquidität liegt in eurem Lager gebunden?

Häufig gestellte Fragen

Was macht Systempilot genau?

Systempilot hilft Händlern und Produktionsunternehmen dabei, Lagerbestand in finanzielle Flexibilität zu verwandeln. Konkret: Wir senken Kapitalbindung, stabilisieren Lieferfähigkeit und machen den Einkauf planbar – ohne ERP-Wechsel und ohne IT-Großprojekt. Dazu liefern wir nicht nur Software wie das Bestandsoptimierungssystem EazyStock, sondern ein System aus Integration, Bestelllogik, Einkaufssteuerung und laufendem Betrieb.

Was unterscheidet Systempilot von anderen Anbietern?

Wir schlagen die Brücke zwischen Softwareanbieter und Beratungshaus, indem wir euch von der Strategie über die Beratung, bis hin zur Softwareimplementierung und dem laufenden Betrieb unterstützen.

Konkret stützen wir uns auf 3 Kern-Philosophien:

  • Integration ist unser Problem: Integrationsprojekte sind oft langwierig und es fehlen meistens interne Ressourcen auf Kundenseite. Deshalb greifen wir auf eine umfangreiche ERP-Connector Library zurück, verwenden eine Middleware für Datentransformationen und übernehmen die ERP-Anbindung End-to-End vom ersten Datenabruf bis zum Import im Zielsystem.
  • Business Impact statt Tool-Einführung: Wir optimieren nicht “Parameter”, sondern Kapitalbindung, Cashflow und Lieferfähigkeit – messbar.
  • Betrieb inklusive: Wir lassen euch nach Go-live nicht allein, sondern betreiben und verbessern das System kontinuierlich (Managed Operations).

Welche Referenzen hat Systempilot?

Systempilot arbeitet mit führenden deutschsprachigen Mittelständlern und Konzernen zusammen aus den Branchen Handel und Produktion. Ein Auszug unserer aktuellen Kunden: EFCO Befestigungstechnik (Befestigungstechnik), Deutsche Augenoptik (Augenoptik-Equipment- und Brillengläser), MAX HAURI (Elektrotechnische Bauteile), NOCH (Modell-Landschaftsbau), BRP-Rotax (Motorenhersteller), Sill Optics (Hochpräzisions-Optik), Janser (Fußbodentechnik), Bukh-Bremen (Wassersport Ausrüstung), Lightbridge (Fotografie-Licht-Equipment), MEDEWO (Verpackungsmaterial). Wir begleiten diese Unternehmen bei der Optimierung ihres Working Capitals und der Verbesserung ihrer Lieferfähigkeit.

Wie sieht eine Zusammenarbeit mit Systempilot aus?

  • Wir starten immer mit einer Ist- und Zielbild-Analyse, wo wir die häufigsten Use-Cases im Bereich Working Capital Optimierung und Bestandsplanung durchleuchten. Darunter Themen zu Lagerhaltungsstrategie, Ziel-Verfügbarkeiten, Lieferantenstruktur und mehr.
  • Anschließend definieren wir eine Schnittstellen-Strategie: Wie kommen Daten aus dem ERP und wer verantwortet die Integration (Systempilot, Kunde, ERP-Partner, Middleware Anbieter, etc.)
  • Als nächsten Schritt importieren wir die ERP-Daten in unser Reporting-Tool und machen einen Stammdaten-Qualitäts-Check. Die Ergebnisse werden euch als Kunden im Anschluss zur Verfügung gestellt.
  • Wir geben Empfehlungen für Stammdatenanpassungen und transformieren eure Ausgangsdaten in ein Zielformat, mit dem wir Auswertungen, Prognosen und mehr generieren sowie EazyStock einrichten können.
  • Schließlich nehmen wir die Ergebnisse aus der Ist- und Zielbild-Analyse, beginnen mit der Umsetzung und konfigurieren (je nach Projekt) EazyStock so, dass wir Bestände abbauen und eure Lieferfähigkeit wie gemeinsam festgelegt steigern.

Was kostet eine Zusammenarbeit mit Systempilot?

Einmalige Projekte, Analysen und zeitlich begrenzte Optimierungsprojekte starten ab ca. 5.000 €.

Für längerfristige Zusammenarbeiten (z.B. eine EazyStock Einführung) bieten wir Pakete ab ca. 5.000 € (einmalig) an, die Lizenzkosten starten in der Regel bei ca. 1.000 € pro Monat.

Wie lange dauert eine Zusammenarbeit mit Systempilot normalerweise?

In der Regel arbeiten wir über mehrere Jahre mit unseren Kunden zusammen. Typische Einführungs-Projektlaufzeiten sind bei Systempilot 3-6 Monate. Danach geht es üblicherweise in eine langfristige Support-/Sparringzusammenarbeit über.

Welche Leistungen deckt Systempilot ab?

Die Leistungen von Systempilot können unter dem Deckmantel Working Capital Optimierung zusammengefasst werden. Working Capital Optimierung besteht aus 3 Teilbereichen: 

  1. Bestandsoptimierung
  2. Verbesserung des Forderungsmanagements
  3. Optimierung von Lieferantenkonditionen

Wir beschäftigen uns mit allen drei Themen, unser Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Bestandsoptimierung.

Wie lange gibt es Systempilot?

Systempilot wurde 2019 von Felix Kogler und DI Michael Schnepf gegründet.

In welchen Ländern ist Systempilot aktiv?


Systempilot hat seinen Schwerpunkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Darüber hinaus helfen wir internationalen Kunden bei ihren Rollouts in ganz Europa.